Bewerbungscoaching

Bewerbenaber richtig!

Zielsetzung

Ziel unserer Fördermaßnahme „Bewerbungstraining“ ist die individuelle Eingliederung der Teilnehmer in eine Berufsausbildung oder eine versicherungspflichtige Beschäftigung. Auf die Möglichkeit einer Existenzgründung in Verbindung mit den hierfür zur Verfügung stehenden Hilfsangeboten wird bei entsprechender Eignung in kompetenten Fördermaßnahmen zur Existenzgründung eingegangen.

Zielgruppe

Die in unseren Förderangeboten angewendeten Methoden und Medien haben einen engen Bezug zur jeweiligen Zielsetzung und Zielgruppe, wobei den besonderen Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer angemessen Rechnung getragen wird.

Maßnahmeinhalte

Im Rahmen der Fördermaßnahme wird Internetkompetenz vermittelt und gefestigt. Nach der Teilnahme kennt jeder Teilnehmer die wichtigsten Internet-Stellenbörsen und kann sie selbstständig auswerten. Zwingend wird dabei die Jobbörse der BA (erreichbar über www.arbeitsagentur.de) genutzt.

Ein weiteres Ziel der Fördermaßnahme ist es, unsere Teilnehmer in die Lage zu versetzen, sich auf dem allgemeinen Weiterbildungs- und Arbeitsmarkt selbstständig zu bewerben und dabei ihre Stärken, Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechend darzustellen. Im Rahmen des Bewerbungstrainings werden jedem Teilnehmer individuell Informationen über den erreichbaren lokalen und bundesweiten Weiterbildungs- und Arbeitsmarkt vermittelt

Mit jedem Teilnehmer wird eine umfassende Standortbestimmung vorgenommen. Hierbei werden insbesondere diejenigen Problemstellungen herausgearbeitet, welche einer Arbeitsaufnahme am dringendsten entgegenstehen. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden Konflikt- und Problemlösungsstrategien im Rahmen von Einzel- und Gruppentrainings entwickelt.  Gruppen- dynamische Prozesse werden gefördert und unterstützt. Methodische Kompetenzen wie z.B. zur Problemlösung werden vertieft.

In diesem Abschnitt wird gemeinsam mit den Teilnehmern eine realistische Einschätzung des aktuellen regionalen und überregionalen Arbeitsmarktes unter Berücksichtigung von Mobilität, Möglichkeiten einer Kinderbetreuung, Bildungs-/ Kenntnisstand, persönlicher Lebenssituation, Interessenlage und Berufserfahrung sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten des Teilnehmers vorgenommen. Danach wird gemeinsam ein Berufswegeplan und ein Qualifizierungsplan unter Berücksichtigung des regionalen Förderangebotes mit den einzelnen Teilnehmern vereinbart.

In diesem Abschnitt werden die eigenen Möglichkeiten und Grenzen mit den Teilnehmern realistisch reflektiert. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, ausgehend von den Beobachtungen und Gesprächsergebnissen ein umfassendes Bild über die Eingliederungshemmnisse bzw. vorhandenen Potentiale der Teilnehmer zu gewinnen. Hierbei werden nicht nur berufsbezogene Kompetenzen (wie z.B. Bildungs- / Kenntnisstand, persönliche Lebenssituation, Interessenlage, Berufserfahrung sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten) sondern gerade auch soziale Kompetenzen (wie z.B. Kommunikation, Kooperation / Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit) berücksichtigt.

Die vermittelten Kenntnisse dienen der Förderung einer gesunden Lebensführung und einer bewussten Einstellung zu gesundheitlichen Themen wie Ernährung, Alkohol / Nikotin / Drogen sowie Bewegung, Körperpflege, Hygiene und Stressbewältigung. Mit den Teilnehmern findet eine Ernährungsberatung statt, welche die finanzielle Situation der Teilnehmer angemessen berücksichtigt. Gegebenenfalls bedienen wir uns zur Umsetzung dieses Maßnahmenteils auf eigene Kosten Dritter (wie z.B. Krankenkassen, Physiotherapeuten o.ä.). Hierzu bedarf es ggf. der vorherigen Zustimmung von Auftraggebern. 

Ziel ist es, den Teilnehmern lebenspraktische Fertigkeiten zu vermitteln (z.B. Umgang mit Behörden, Organisation der Kinderbetreuung, Kontakt zu Selbsthilfeorganisationen, Umgang mit Geld, Tagesstruktur, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Einkauf, Selbstversorgung, Erscheinungsbild). Strategien zum Umgang mit eingeschränkter Mobilität der Teilnehmer werden entwickelt. Die Teilnehmer werden bei der Klärung von persönlichen Lebenssituationen wie knappen finanziellen Ressourcen oder persönlichen und familiären Problemstellungen unterstützt.

Im Einzelcoaching vertiefen wir die in vorherigen Förderabschnitten erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Hierzu finden mit jedem Teilnehmer Einzelgespräche statt, in deren Rahmen klassische Auswahlgespräche und Bewerbungssituationen simuliert und geübt werden (Einzelcoaching). Der Verlauf der Simulation wird in einem Feedback-Gespräch umfassend erörtert, wobei intensiv auf Positiv- als auch Negativaspekte eingegangen wird. Inhalt und Art der Gespräche orientieren sich dabei an dem Berufsbild, welches für den Teilnehmer die höchste Integrationswahrscheinlichkeit hat. Wünsche der Teilnehmer werden angemessen berücksichtigt.

Technische Ausstattung

Unsere Maßnahmen werden in tageslichhellen, modernen Unterrichtsräumen mit bis zu 20 komplett ausgestatteten, gebrauchsfertigen und vernetzten PCs mit breitbandiger Internetverbindung (16 Mbit/s) durchgeführt.

Zur Ausstattung gehören ebenfalls zwei Netzwerkfarblaserdrucker, 19-Zoll-Flachbildschirme, ein Netzwerk-Beamer und ein Overhead-Projektor für interaktives Lernen und Arbeiten.

Jeder PC verfügt über einen Core2Duo Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher.

Jeder Teilnehmer kann die von ihm erarbeiteten Schriftstücke/Aufgaben per Netzwerk-Drucker im Unterrichtsraum selbst ausdrucken sowie auf einem separaten Speichermedium (SD-Card/USB-Stick; ≥1 GB) festhalten. Die CBA übereignet den Teilnehmern diese Speichermedien kostenfrei zum dauerhaften Verbleib.

Während der gesamten Maßnahmendauer stehen die PCs den Teilnehmern zum Erstellen individueller Bewerbungsunterlagen bzw. zur Eigenrecherche – mindestens für eine Zeitstunde täglich zusätzlich zum Unterricht – zur Verfügung.

CaymanBrack: Qualität ist geiler!

Die Absolventen unserer Bildungs- und Förderungsprogramme erleben eine intensive Mobilisierung ihres Selbstbewusstseins, auf deren Grundlage sie Erfolgserlebnisse erfahren und eine Selbstentwicklung auslösen, die zu eigeninitiativem Handeln führt: ein nachhaltiger Anstoß für Lern- und Arbeitsfreude und damit auch eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Zeiträume nach Bedarf und Projektwochen

Um die Maßnahme flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer anpassen zu können, sind Zeiträume „nach Bedarf“ bzw. Projektwochen“ vorgesehen. Hierbei können von Auftraggebern (z.B. Jobcenter) Ziele, Inhalte und Erwartungen vorgegeben werden, bei deren Realisierung wir unterstützend tätig sind. Dabei kann es sich auch um Sonderprojekte handeln, wie etwa die Organisation und Durchführung einer kleinen „Jobmesse“ durch die Teilnehmer oder das Erstellen einer Broschüre.

Im Rahmen der Projektwochen werden die Teilnehmer lernen, Präsentationen zu selbstgewählten Themen in Kleingruppen zu erarbeiten und vorzutragen.

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