Existenzgründung

Beratung für Existenzgründer

Formaljuristisch braucht es für eine Existenzgründung nicht mehr als eine Geschäftsidee, die Gewerbeanmeldung oder bei freien Berufen die Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt. Im weiteren Verlauf kommen weitere Formalitäten auf die Gründer zu, wie etwa die Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der zuständigen Handwerkskammer. Das Gewerbeamt informiert regelmäßig automatisch nicht nur die Kammern, sondern ebenso das Finanzamt, die Berufsgenossenschaft sowie das statistische Landesamt.

Aber, ist es damit alleine schon getan? Natürlich nicht.

Um ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu führen sowie anfallende Aufgaben zu lösen, braucht es neben der Fachkompetenz insbesondere auch einige Selbst- und Methodenkompetenz.

Zu den zu bewältigenden Aufgaben im Rahmen der Unternehmensgründung gehören:

  • die Erstellung eines tragfähigen Finanzierungsplans vor Unternehmensgründung bei Berücksichtigung von Lebenskosten
  • Wer vergibt mögliche Fördermittel und wie/wo werden sie beantragt
  • Definition von Produkten, Leistungen und Argumenten für Kundengespräche
  • Standortanalyse, Marktbeobachtung und Einschätzung von Risiken und Chancen
  • private Vorsorge für Unfälle, Alter und unvorhergesehene Ereignisse (auch die Sorge für die laufenden Betriebskosten, Löhne usw.)
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Ämtern und Behörden (Ordnungsamt, Finanzamt, Gesundheitsamt usw.)
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Verbänden (IHK, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaft usw.)
  • Erstellen von Kalkulationen und Vorgaben (z. B. Absatzvorgaben) sowie deren Steuerung und Erfolgskontrolle
  • Selbstmotivation und Selbstkontrolle (Termine, Aufgaben, Arbeit/Freizeit usw.)
  • mögliche Fördermittel für Ihre Existenzgründung

Gerne erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam einen detaillierten Geschäftsplan, der für Förderprogramme der Agentur für Arbeit (Gründungszuschuss), Jobcenter (Einstiegsgeld) oder auch für kleinere Finanzierungen und Zuschüsse für die erfolgreiche Umsetzung Ihrer Geschäftsidee geeignet ist.

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“   ~Aristoteles

Weniger Unternehmens-gründungen 2018 in Deutschland

In Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger neue Betriebe gegründet worden als 2017. Die Zahl der Neugründungen sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,3 Prozent auf 542 500.

Der Abwärtstrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Als ein wichtiger Grund gilt die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, mangels Job ein Unternehmen zu gründen. 102 600 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im Jahr 2018 ihr Gewerbe vollständig auf. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Jahr 2017.

Quelle: n-tv.de, dpa